Als Urgetreide werden Getreidesorten bezeichnet, die dem Mensch bereits in der Jungsteinzeit als Nutzpflanzen dienten. Emmer und Einkorn gelten als die ältesten kultivierten Getreidearten überhaupt. Wegen der modernen, ertragsreicheren Getreidesorten geriet das Urgetreide fast vollständig in Vergessenheit. Derzeit erlebt es eine Renaissance: Insbesondere Emmer, Einkorn, Dinkel, Kamut, Hirse, Quinoa und das Pseudogetreide Buchweizen werden von Genießern wiederentdeckt.
Die Spielberger Mühle bietet Urgetreide in Demeter-Qualität an. Hier nun zwei Urkorn-Rezepte vom Bio-Müller.
Blumenkohl-Einkorn-Curry
Sie brauchen: 100 g Einkorn • ¼ Liter Wasser • 1 kleiner Blumenkohl • 400 g Karotten • 2 Becher Sauerrahm • 2 Zwiebeln • 1 EL Butter • 3 TL Curry • Salz und Pfeffer
So geht‘s: Einkorn in kaltem Wasser einweichen und über Nacht quellen lassen und dann in der Einweichflüssigkeit aufkochen. 20 Minuten köcheln und dann 45 Minuten nachquellen lassen.
In der Zwischenzeit den geputzten und zerteilten Blumenkohl, die geschälten, in Scheiben geschnittenen Karotten in wenig Salzwasser ca. 10-12 Minuten garen, so dass sie noch bissfest sind.
Zwiebeln würfeln und in einer großen Pfanne in Butter andünsten. Curry einstreuen, das Gemüse dazugeben, den glattgerührten Sauerrahm darüber gießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die Getreidekörner untermischen.
So geht‘s: Emmer in reichlich lauwarmem Wasser einweichen und nach 24 Stunden abgießen.
Kleingeschnittene Zwiebel in Olivenöl andünsten, Emmer dazugeben und mit Rotwein ablöschen. Pfeffer, Thymian und Lorbeerblatt dazugeben. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und nach dem Aufkochen ca. 20 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss Parmesan zugeben, Sauerrahm unterrühren und mit kleingehacktem Basilikum bestreuen.
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Mit einer liebevollen Verzierung ist dieser Kuchen der Hingucker jeder Ostertafel. Die Zubreitung braucht zwar etwas Zeit, Muße und Geduld, macht aber sehr viel Spaß und ist relativ einfach.
Sie brauchen
Für den Teig (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser): 300 g Mehl • 150 g Butter • 100 g Zucker • 1 Vanillzucker • 2 Eier • 1-2 Prisen Salz • Zimt • nach Belieben etwas Koriander und / oder Kardamom
Für die Füllung: 1-1,5 kg mürbe Äpfel • 75 g Zucker • 1 TL Zimt • nach Belieben 2 EL Rosinen, eingeweicht
Zum Bestreichen: etwas Eiweiß • 2 Eigelb • etwas Sahne • Fett für die Kuchenform
So geht’s
Mehl auf Arbeitsfläche sieben. In der Mitte eine Mulde drücken. Zucker, Gewürze, kalte Butterstückchen und Eier hineingeben und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. 1-2 Stunden kalt stellen. Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Zimt-Zucker mit den Händen unter die Äpfel und eingeweichte Rosinen mischen und zugedeckt ziehen lassen.
Teig ca. 1 cm dick ausrollen und zwei runde Flächen für Boden und Deckel mit der Springform ausstechen. Den Boden in die Form legen, den Rand mit den Teigresten auskleiden und am Boden festdrücken. Etwas Teig für die Verzierung zurückbehalten.
Äpfel einfüllen, den Teigrand über der Füllung etwas einklappen und mit Eiweiß bestreichen. Teigdeckel auflegen und vorsichtig andrücken. Mit den Teigresten den Deckel verzieren. Gesamte Oberfläche satt mit Eigelb-Sahnemischung bestreichen.
Bei 200 Grad auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen. Kuchen gut auskühlen lassen, bervor er aus der Form genommen wird, weil er warm noch sehr feucht ist.
Am besten schmeckt er am nächsten Tag mit einer Portion flüssiger oder geschlagener Sahne.
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Die Leserinnen und Leser der Magazine eve und natürlich haben eine ausgezeichnete Wahl getroffen und mit dem Leserpreis 2014 das Allos Amaranth-Früchte-Müsli zu einem der beliebtesten Produkte im Naturkosthandel gekürt.
Vor mehr als 25 Jahren begann die Ära der Amaranth-Müslis in der Bio-Branche. Die Allos-Hofmanufaktur entwickelte ein neues Müsli, das aus einer hochwertigen Bio-Getreidemischung, vitaminreichen Trockenfrüchten, gehaltvollen Nüssen und Bienenhonig bestehen sollte. So wurde das Allos Amaranth-Müsli geboren und nun – 2014 – zu einem Lieblingsprodukt aus dem Naturkost-Fachhandels gekürt.
Neue „Fair to go“-Demetersäfte von Voelkel – immer und überall dabei
Die neuen handlichen und pfandfreien 0,25 Liter-Glasflaschen mit Schraubverschluss von Voelkel wiegen nicht viel und passen fast in jede Taschen. Sie werden absolut fair produziert und sind der ideale Pausensnack oder ein kleines Frühstück für zwischendurch.
Die sechs ausgefallenen Rezepturen dieser „Fair to go“-Säfte machen Safttrinken zu einem neuen Erlebnis!
Traube-Ananas-Kokos-Saft
Der Traube-Ananas-Kokos-Saft besteht zu 100% aus Direktsaft und enthält keinerlei Zusatzstoffe. Der Trauben-Kokos-Extrakt und der Ananas-, Orangen- und Zitronensaft sowie das Bananen- und Apfelmark stammen aus kontrolliert biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau. Der sizilianische Hersteller Agrumaria Corleone und der Familienbetrieb Polpuva sind Partner, zu denen Voelkel seit vielen Jahren persönliche Beziehungen unterhält.
Gemüsesaft
Diese stimmige Bio-Gemüsesaft-Komposition enthält elf verschiedene Gemüsesorten, die fast alle aus deutscher, kontrolliert biologischer oder biologisch-dynamischer Landwirtschaft stammen. So kommt gesundes und ausgesprochen aromatisches Gemüse – wie Sellerie, Gurke, Sauerkraut bis zu Möhren, Bohnen und Tomaten – auf kurzen Transportwegen von den langjährigen Anbaupartnern beim Bio-Safthersteller an.
Das Unternehmen La Cesenate z.B. legt entlang der gesamten Produktionskette von Tomaten großen Wert auf Tranzparenz.
Karotte-Mango-Saft
Die besondere Aromatik erhält dieser Karotte-Mango-Saft von der gelungenen Ausgwogenheit von Mangos und Möhren, abgeschmeckt mit Zitronensaft. Die Möhren stammen von einem Betrieb in Oberfranken, der von Düngemittelherstellern und Saatgutproduzenten unabhängig ist. Richard Konrad setzt auf eigenen Kompost und samenfeste Sorten, die er jedes Jahr wieder aussähen kann.
Traube-Granatapfel-Saft
Für den fruchtig-herben und dennoch angenehm süßen Geschmack des Traube-Granatapfel-Safts sorgen weiße Trauben, Apfelmark und Granatäpfel. Die Granatäpfel aus biologisch-dynamischem Anbau liefert der AnbaupartnerGöknur aus der Türkei.
Orange-Mango-Maracuja-Saft
Der exotische Bio-Orange-Mango-Maracuja-Saft wird nur durch besonders engen Kontakte zu Obst- und Gemüsebauern auf der ganzen Welt möglich. Hundert Kleinbauern bauen für Voelkel in Mischkultur Mangos, Bananen und Maracujas in Bio-Qualität an. Durch diese Kooperative im peruanischen Tongorrape kann die Wasserversorgung und auch die medizinische Versorgung der Einwohner des Ortes sicher gestellt werden.
Traube-Guave-Aloe-Vera-Saft
Der exotisch-frische Traube-Guave-Aloe-Vera-Saft enthält Aloe Vera und Aronia aus biologischem Anbau sowie Trauben- und Guaven-Mark in Demeter-Qualität. Die exotische Geschmacksnote bestimmen die handgeschälten Blattfilets der Aloe Vera des spanische Anbaupartner Herfru.
„Fair to go“ – so geht’s
Verantwortung für Mensch und Natur
Bei Voelkel wird langfristig gedacht und nachhaltig gehandelt. Alle Rohstoffe der Naturkostsäfte stammen aus biologischem und biologisch-dynamischem Anbau, das schützt die Natur. Und die Freiheit von belastenden Zusatzstoffen schützt den Mensch. Mit dem Kauf von den neuen „Fair to go“-Säften wird das soziales Engagement von Voelkel – wie z.B. die Partnerschaft mit dem Kinderhilfswerk Plan – unterstützt.
Voelkel kennt seine Anbaupartner
Die „Fair-to-go“-Säfte sichern die langfristigen Verträge zu fairen Konditionen, die Voelkel mit seinen Anbaupartnern geschlossen hat. Nur durch eine persönliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Lieferanten besteht die Transparenz bezüglich der Herkunft und der Verarbeitung der Rohware, die für die hohe Qualitätsgarantie der Voelkel-Produkte notwendig ist.
Voelkel-Säfte sind mehr als Bio
Neben der Produktion von hochwertigen Bio-Säften engagiert sich Voelkel in der Bio-Branche durch ständigen Austausch. Der Safthersteller ist Mitglied in den Anbauverbänden Demeter und Bioland und unterstützt den fairen Handel und faires Wirtschaften aktiv im BioFairVerein.
Das alles steckt in „Fair to go“.
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Die neue Teevielfalt von Lebensbaum enthält fünfzehn besondere Tee-Köstlichkeiten, die das Spektrum des Bio-Tee-Herstellers repräsentieren.
Die Box enthält die verschiedensten Kräuter-, Früchte- und Gewürzteemischungen im Aufgussbeutel. Alle werden einzeln kultiviert und stammen aus ökologischem Landbau.
Das ist einmal mehr eine Chance Abwechslung in den Teegenuss zu bringen. Denn unter den fünfzehn Köstlichkeiten feinster Bioqualität sind sicherlich einige dabei, die Sie in Zukunft öfter genießen wollen.