Paranüsse sind auch als „Butternüsse“ oder „Brasilianische Nüsse“ bekannt. Sie sind der mit Abstand größte pflanzliche Selen-Lieferant. Selen ist ein essentielles Spurenelement, zählt also zu den lebensnotwendigen Stoffen.
Dessen Mangel ruft eine Reihe ernsthafter Erkrankungen hervor, beispielsweise Herzmuskelschäden. Um diesen vorzubeugen, muss es in ausreichender Menge über die Nahrung zugeführt werden: Experten meinen, dass eine tägliche Zufuhr von 30 bis 70 Mikrogramm ideal sei.
Selen erfüllt primär folgende Funktionen:
Es fängt schädliche freie Radikale, die frei schwebend zellschädigend wirken würden.
Es bindet im Körper giftige Schwermetalle, entgiftet also den Körper, indem daran gebundene Schwermetalle ausgeschieden werden.
Es stärkt das Immunsystem.
Es unterstützt den Stoffwechsel der Schilddrüse und aktiviert Schilddrüsenhormone.
Es schützt die Haut vor den Auswirkungen der UV-Strahlung, wirkt also einer Hautzellalterung entgegen.
Selen ist wichtiger Bestandteil der Zahn- und Knochenmasse und kommt in allen Körperflüssigkeiten und Körperzellen vor.
Charakteristisch für Paranüsse ist zudem ihr hoher Eiweiss- und Fettgehalt: 70 Prozent der Paranuss bestehen aus Proteinen und Fetten. Hinzu kommt ein besonders hoher Anteil an Mineralstoffen (Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, dem oben bereits genannten Selen und Zink).
In Brasilien werden traditionell bei Hepatitis Paranüsse verabreicht. Ferner wird ihnen eine positive Wirkung auf Nervensystem, Herz, Kreislauf, Knochen, Blut, Haare, Haut und Nägel nachgesagt. Allerdings können die enthaltenen Proteine in seltenen Fällen auch allergische Reaktionen hervorrufen.
Paranussöl findet Verwendung in Kosmetikprodukten und als Rohstoff zur Herstellung von Süßigkeiten.
Herkunft und Vorkommen
Paranüsse wachsen auf 20 bis 50 Meter hohen Paranussbäumen, deren Stamm einen Durchmesser bis zwei Meter erreicht. Der Paranussbaum wächst in den Regenwaldgebieten Südamerikas. In Brasilien steht der Paranussbaum unter Naturschutz und darf nicht gefällt werden.
Der Baum erreicht mit 500 Jahren ein hohes Alter, so dass es lange dauert, bis ein junger Baum überhaupt Früchte trägt: Man geht aufgrund des langsamen Wachstums von bis zu zehn Jahren aus, bis der Baum erste Blüten und erste Früchte ausbildet.
Lagerung der Paranüsse
Wie andere Nüsse auch, werden Paranüsse gerne von Lebensmittelmotten befallen. Sie sollten daher möglichst trocken, dunkel und luftdicht verschlossen gelagert werden.
Eine besonders lange Lagerfähigkeit wird erreicht, wenn die Nüsse im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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So geht’s:
Schneiden Sie die Chilischote der Länge nach auf und entkernen Sie sie. Sodann füllen Sie alle vorgenannten Zutaten in ein hohes Gefäß und pürieren Sie alles mit einem Pürierstab.
Die Konsistenz können Sie durch die Menge des zugegebenen Olivenöls variieren: Geben Sie anfangs erst ca. 40 ml hinzu und geben Sie stetig mehr hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Kräuter und Gewürze sollen Gerichte geschmacklich verfeinern, für Abwechslung sorgen und den Appetit anregen. Sie wirken als Geschmacksverstärker, deshalb müssen mit Bedacht gewürzte Speisen weniger gesalzen werden.
Eine große Bedeutung spielen die klassischen Gewürzmischungen. Das Zusammenspiel verschiedener Einzelgewürze wurde in der Kochtradition bestimmter Kulturkreise lange erprobt. So entstanden fein abgestimmten Mischungen, die besonders gut mit den in den jeweiligen Regionen bevorzugten Speisen harmonisieren. Sie können aber auch vielen anderen Gerichten ein letzten Pfiff verleihen.
Orientalische Genussmomente
Die vier neuen Sekem-Würzmischungen von Lebensbaum versprechen eine kulinarische Reise in den Orient. Mit diesen sorgfältig abgestimmten Mischungen gelingt es leicht, arabischen Gerichten wie Cous-Cous, Falaffel oder Lammsteaks den entscheidenden exotischen Touch zu verleihen, ohne sie überwürzen zu müssen.
Lebensbaum bietet hierzu Sekem Carna Orientale, Sekem Couscous Sahara, Sekem Tajine Arabica und Sekem Vegetariana Oasa. Alle vier Würzmischungen bestehen aus demeter-Zutaten.
Und hier wollen wir Ihnen noch einen Überblick geben über die anderen Gewürzmischungen von Lebensbaum und deren klassische Verwendung. Lassen Sie sich anregen!
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Buchweizen oder „Heidekorn“ ist, trotz seiner Bezeichnung, strenggenommen kein Getreide. Stattdessen gehört er zu den Knöterichgewächsen. Damit ist Buchweizen verwandt mit Rhabarber und Sauerampfer.
In China wird Buchweizen seit 4.600 Jahren angebaut, in Japan seit mehr als 3.500 Jahren. Ursprünglich stammt sie vermutlich aus Nepal und breitete sich über ganz Asien und über die Mongolei dann nach Europa aus.
Eigenschaften
Die Buchweizenpflanze wird etwa 60 cm hoch.
Buchweizen stellt nur geringe Ansprüche an den Boden und das Klima. Als ausgesprochen widerstandsfähige Pflanze wächst er auch auf trockenem oder gar sandigem Boden. Auch gegen Krankheiten und Schädlinge erweist sich Buchweizen als besonders widerstandsfähig.
Ihm wird zudem eine entgiftende Wirkung auf den Boden zugeschrieben. Buchweizen wird daher gern als „Zwischenpflanze“ zwischen zwei Anbauperioden anderer Nutzpflanzen gewählt, um den Boden langfristig ertragreich zu halten.
Verwendung
Als Pseudogetreide ist Buchweizen (und daraus resultierende Erzeugnisse wie Buchweizenmehl) glutenfrei. Das macht ihn auch für Menschen, die von Zöliakie betroffen sind, geeignet.
Die für den Organismus positiven Eigenschaften des Buchweizens sind beeindruckend: Sie enthalten große Mengen der lebenswichtigen Eiweißbausteine Lysin, Arginin und Tryptophan. Ferner enthalten sie viel Lezithin, Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium, Kieselsäure und die Vitamine B1, B2, B3, Vitamin E sowie Spuren von Kupfer und Kobalt.
Zusätzlich enthält Buchweizen weitere sekundäre Pflanzenstoffe wie Phenolsäuren und Phytinsäure.
Der sehr hohe Gehalt an Lysin und Lezithin bringen den Geist in Schwung und stärken die Nerven. Mehr als 70 Prozent der enthaltenen Fettsäuren sind ungesättigt und somit fördernd für das Herz.
Die Nährwerte von 100 g Buchweizen sind:
71 Prozent Kohlenhydrate
9,8 Prozent Eiweiße
1,7 Prozent Fett
4 Prozent Ballaststoffe
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So geht’s:
Garen Sie den Buchweizen, indem Sie diesen in einem Topf mit Wasser kurz aufkochen. Vorsicht, das Wasser schäumt hierbei schnell auf und kocht über! Beginnt es zu kochen, stellen Sie einen Holzlöffel in den Topf, nehmen Sie den Topf von der Kochplatte weg, reduzieren Sie die Hitze und lassen Sie den Buchweizen danach auf reduzierter Hitze kurz köcheln.
Ist das Wasser bis zur Oberfläche des Buchweizens verdampft, Löffel entfernen und mit einem Deckel abdecken.
Vermischen Sie alle vorgenannten Zutaten (bis auf das Bratöl high-oleic, das zum Anbraten in der Pfanne dient) zu einer festen Masse.
Erhitzen Sie etwas Bratöl in einer Pfanne. Ist es erhitzt, stellen Sie die Kochplatte auf mittlere Hitze.
Legen Sie dann je einen Esslöffel der Mischung in die Pfanne. Drücken Sie die Masse mit dem Löffel platt und braten Sie den Buchweizen-Bratling von beiden Seiten an.
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Allos Cranberry-Goji-Müsli: Dieses Müsli ist eine ausgewogene Mischung aus kernigen Haferflocken, knusprigen Weizenvollkornflakes, wertvollem Amaranth sowie herb-fruchtigen Gojibeeren und Cranberries, abgerundet durch zart-knusprige Kokoschips.
In der traditionellen chinesischen Medizin werden Goji-Beeren bei Bluthochdruck und zu hohem Blutzucker eingesetzt.
Das Cranberry-Goji-Müsli bietet somit ein einzigartartiges Geschmackserlebnis und viele ernährungsphysiologische Vorteile.
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Allos Honig-Mandel- und Allos Schoko-Kakao-Crunchy: Diese Amaranth-Crunchies sind eine wahre Alternative zu gezuckerten Knuspermüslis, denn sie werden ganz ohne industriellen Zucker hergestellt und anstelle dessen nur mit Bienenhonig und Agavendicksaft gesüßt.
Die Allos Amaranth-Crunchies sind besonders „crunchig“ im Biss und sorgen durch ihre ideale Nährstoffzusammensetzung für einen guten, schwungvollen Start in den Tag.