Almawin Orangenölreiniger

Geschrieben am von Jan-Christoph

Almawin Orangenöl-ReinigerDer Orangenölreiniger des schwäbischen Herstellers Almawin ist seit vielen Jahren einer unserer beliebtesten Artikel überhaupt. Es handelt sich hierbei um einen ökologischen Allzweck-Reiniger, der für nahezu alle im Haushalt anfallenden Reinigungsarbeiten geeignet ist.

Die Basis des Orangenölreinigers bilden natürliches Zitronen- und Orangenöl. Er reinigt und entfettet im Handumdrehen. Alles, was Ihnen bislang vielleicht Probleme bereitet hat, dieses Multitalent schafft es: Kaugummi, Tinte, Öl, Nagellack, Ölfarbe, Kugelschreiber, Klebstoff, Gummiabrieb auf Fußböden, Bremsstaub auf Alufelgen, verharzte tierische und pflanzliche Fette auch im Backofen. Almawin Orangenölreiniger Öko Konzentrat ist ein Bioentfetter, Fleckentferner auf Kleidung, Teppichen, Polstermöbeln, Geruchsvernichter und nicht zuletzt ein zuverlässiger Haushaltsreiniger.

Je nach Verdünnung wirkt er als Haushaltsreiniger, Fleckentferner oder Lösemittel. Denn er kann sowohl verdünnt als auch unverdünnt eingesetzt werden. Im Falle einer Verdünnung ist der Orangenölreiniger äußerst ergiebig, da er ein Konzentrat ist und bereits wenige Spritzer beispielsweise in einen mit Wasser gefüllten Eimer genügen.

Wichtig ist, dass Sie vor der Anwendung stets die Materialverträglichkeit der zu reinigenden Sache möglichst an einer versteckten Stelle testen.

Inhaltsstoffe

Natürliche Orangenschalen-Terpene, Emulgator auf pflanzlicher Basis, Zuckertenside, Ethanol, Kräuterextrakt

Die außergewöhnliche Reinigungskraft liegt in der Kombination von natürlichen Orangenterpenen (ein Bestandteil des ätherischen Öls aus der Orangenschale) mit Zuckertensiden (aus den Rohstoffen Kartoffeln, Mais oder Zuckerrohr bzw. Zuckerrübe und pflanzlichem Öl). Alkohol und Kräuterextrakte (aus Baldrianwurzel, Hopfen- und Kamillenblüten, Melissenblättern und Walnussschalen) erhöhen die Haltbarkeit des Orangenölreinigers. Dieser ist selbstverständlich sehr gut biologisch abbaubar.

Verpackungseinheit

Almawin Orangenölreiniger wird grundsätzlich in 500-ml-Flaschen abgefüllt. In einem Umkarton befinden sich sechs dieser Flaschen, also insgesamt drei Liter.

Bei uns ist sowohl die einzelne Flasche erhältlich als auch der ganze Karton. Sofern Sie Letzteres wünschen, bestellen Sie bitte einfach sechs Stück (oder ein Vielfaches davon). Dies können Sie hier tun.

weitere Eigenschaften

Der Reiniger eignet sich auch für Veganer. Er wurde von einem unabhängigen Prüfinstitut hinsichtlich Kontaktallergie und Hautirritationen dermatologisch erfolgreich getestet.

Almawin Reinigungskonzentrate GmbH

Almawin stellt seit 1990 ökologische Wasch- und Reinigungsmittel her. Angesiedelt ist das Unternehmen in Winterbach, zwischen Stuttgart und Schwäbisch Gmünd.

Nach Übernahme der Marke „Klar“ von Dr. Stewner im Jahr 2002 wird auch diese im Almawin-Werk produziert. Die beiden Produktlinien Almawin und Klar unterscheiden sich dadurch, dass Klar-Produkten keinerlei Duftstoffe zugesetzt sind, während Almawin-Produkte Duftstoffe enthalten.

Almawins Mission ist es, bestmögliche ökologische Verträglichkeit und gesundheitlichen Verbraucherschutz sowie hervorragende Wasch- und Reinigungskraftin den Produkten zu vereinen.

Der stetige Anstieg von Allergien und zunehmende Umweltverschmutzung haben bei vielen Konsumenten zu Verunsicherung geführt. Almawin sieht es als seine Aufgabe an, dieses Problem zu erkennen, zu lösen und durch ständige Produktforschung neue Erkenntnisse in aktuelle Produktinnovationen umzusetzen.

Das beginnt bei einer sehr bewussten Auswahl der verwendeten Rohstoffe: Ausnahmslos alle Rohstoffe erfüllen die hohen dermatologischen und ökologischen Ansprüche. Alle verwendeten waschaktiven Substanzen sind pflanzlichen Ursprungs. Es erfolgt ein strikter Verzicht von ethoxylierten Rohstoffen und Enzymen aus gentechnisch manipulierten Mikroorganismen. Die speziell auf die Haut ausgerichteten Rezepturen werden im Hinblick auf die zunehmenden Hauterkrankungen dermatologisch getestet.

Einkorn, der Exot unter den Exoten

Geschrieben am von Jan-Christoph

Herkunft und Geschichte

Einkorn UrgetreideDie ältesten nachweisbaren Quellen des Einkorns liegen im Zweistromland zwischen Euphrat, Tigris und Jordan, im heutigen Irak und Jordanien. Von dort aus breitete es sich ab 7.600 vor Christus bis nach Mitteleuropa aus. Während der Bronzezeit war Einkorn neben Emmer und Gerste eine der am häufigsten angebauten Getreidearten, sozusagen eines der „Hauptgetreide“ dieser Ära.

In Deutschland wurde Einkorn bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs angebaut, allerdings schon damals in nur geringem Umfang. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs verschwand das Urgetreide fast vollständig von der Bildfläche, zugunsten wesentlich ertragsreicherer „moderner“ Saatweizen. Lediglich regional begrenzt auf Gebiete der nördlichen Schweiz und des heutigen Baden-Württembergs wurde Einkorn auch in den 1950er-Jahren vereinzelt noch angebaut.

Heute wird Einkorn hauptsächlich in Südosteuropa kultiviert, während es mit lediglich 50 bis 100 Hektar Anbaufläche in Deutschland ein Schattendasein fristet. Die Bezeichnung des Einkorns rührt daher, dass er pro Ährenspindel nur ein einziges Korn aufweist. Auch deswegen verspricht Einkorn nochmals weniger Ertrag als der mit ihm verwandte Emmer, welcher zwei Körner pro Ährenspindel ausbildet.

Eigenschaften

Wie Emmer gehört auch Einkorn zu den Spelzgetreiden. Bei diesen ist das Korn in eine feste Hülle eingeschlossen, die dieses besonders gut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt, aber auch die Verarbeitung des Korns kompliziert. Eine weitere Gemeinsamkeit des Einkorns mit dem Emmer ist seine Genügsamkeit: Der Anbau auf trockenen, gar ausgelaugten Böden ist problemlos möglich.

Dennoch ergibt Einkorn gerade einmal einen Ertrag von 10 bis 20 dt pro Hektar. Das macht seinen Anbau aus wirtschaftlicher Sicht im Vergleich zu Weizen (bis 80 dt pro Hektar) unattraktiv, macht es aber im Gegenzug aus kulinarischer Sicht zu etwas ganz Besonderem.

Erschwerend kommt hinzu, dass Einkorn im Vergleich zu Dinkel 30 Prozent weniger Erntemenge ergibt, dabei aber schwieriger zu ernten und zu verarbeiten ist: Seine Körner sind kleiner, schmaler und somit filigraner als die des Dinkels, was in einer höheren Rate an Kornbruch resultiert. Daher ist Einkorn als Rohware 60 bis 75 Prozent teuerer als Dinkel.

Verwendung

Einkorn-FlockenEinkorn besticht durch seinen leicht nussigen Geschmack, der aus Einkornmehl gebackenem Brot eine herrlich würzige Note verleiht. Ihr hoher Carotingehalt verleiht Einkornprodukten eine goldgelbe Farbe. Lutein und Zeaxanthin wirken sich positiv auf die Sehkraft aus. Magnesium, Zink, Eisen und besonders viele Aminosäuren sind ebenfalls enthalten.

Einkorn ist nicht glutenfrei, demnach also nicht geeignet für Menschen mit Zöliakie. Dagegen ist es geeigent für Menschen, die unter einer Weizenallergie leiden. Voraussetzung für die Verwendung ist in diesem Falle allerdings, dass auch Dinkel vertragen wird.

Wie Emmerflocken oder Haferflocken lassen sich auch Einkornflocken wunderbar nutzen, um sie ins Müsli oder in Joghurt einzurühren. Einkornflocken sind weitaus knuspriger als die weit verbreiteten Haferflocken. Zudem weisen sie mehr Eigengeschmack auf, der ins leicht Nussig-Würzig-Aromatische geht.

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Emmer, das wohl älteste Getreide

Geschrieben am von Jan-Christoph

Herkunft und Geschichte

EmmerEmmer (Triticum dicoccum) kommt ursprünglich aus dem Vorderen Orient, wo es bereits 8.000 vor Christus angebaut wurde. Neben Gerste war Emmer lange Zeit das am meisten angebaute Getreide. Über Griechenland, Bulgarien und Ungarn breitete es sich nach Mitteleuropa aus, doch nahm seine Bedeutung bereits mit Beginn der Bronzezeit wieder ab.

Eigenschaften

Als Spelzgetreide ist Emmer vergleichsweise aufwendig zu verarbeiten. Emmer ist auch bekannt unter dem Pseudonym „Zweikorn“, da aus jedem Abschnitt der Ährenspindel zwei Körner wachsen. Beim Einkorn dagegen wächst aus jedem Abschnitt, wie der Name sagt, nur ein Korn.

Emmer ist vergleichsweise anspruchslos und robust, weshalb es ideal geeignet ist zum Anbau auf trockenen, schlecht mit Nährstoffen versorgten Böden. Dennoch ist der Ertrag mit nur 19 bis 35 dt pro Hektar sehr gering. Zum Vergleich: Der Ertrag von Weizen liegt bei bis zu 80 dt pro Hektar Anbaufläche. Auch mit Dünger lässt sich der Ertrag dieses „eigenwilligen“ Korns nicht nennenswert steigern, was es umso kostbarer macht.

Viel Handarbeit ist notwendig, um überhaupt Ertrag zu erwirtschaften. Die Emmerernte findet von Anfang bis Mitte August statt.

Verwendung

Mit Emmermehl gebackenes Brot ist recht dunkel und würzig, vergleichbar am ehesten mit Dinkelbrot. Emmer ist besonders reich an Zink und Magnesium. Lutein und Zeaxanthin in hoher Konzentration unterstützen und erhalten die Sehkraft.

EmmerflockenEmmerflocken lassen sich wie Haferflocken verwenden, sind dabei aber weitaus knuspriger und kerniger. Rührt man sie in Naturjoghurt ein, erhält man im Handumdrehen eine gesunde und lange sättigende Mahlzeit. Emmerflocken in Joghurt und dazu eine Banane oder ein Apfel begleiten mich nahezu täglich bei der Arbeit im Büro, und ich kann das wärmstens weiterempfehlen.

Ein wesentlicher Vorteil von Emmerflocken gegenüber den sehr viel weiter verbreiteten Haferflocken ist ihr höherer Proteingehalt.

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Urgetreide

Geschrieben am von Jan-Christoph

Urgetreide

Als „Urgetreide“ werden alte Getreidesorten bezeichnet, die der Mensch bereits in der Jungsteinzeit als Nutzpflanzen kultivierte. Emmer und Einkorn gelten als die ältesten kultivierten Getreidearten überhaupt.

Zugunsten neuer, weit ertragsreicherer Getreidesorten geriet das Urgetreide lange Zeit fast vollständig in Vergessenheit. Derzeit erlebt es eine Renaissance: Insbesondere Emmer, Einkorn, Dinkel, Kamut, Buchweizen, Amaranth und Quinoa werden von Genießern wiederentdeckt.

Buchweizen, Quinoa und Amaranth sind sogenannte „Pseudogetreide“. Im Unterschied zum „echten Getreide“ zählen diese nicht zu den Gräsern, weshalb ihnen das Klebereiweiß Gluten fehlt. Als glutenfreies Getreide eignen sich diese Sorten hervorragend für Allergiker und für von Zöliakie Betroffene. Pseudogetreide kann dabei genau wie „echtes Getreide“ verarbeitet werden, was es zum idealen Ersatz von Weizen und Roggen macht.

In den folgenden Tagen werden wir in jeweils separaten Beiträgen die verschiedenen Urgetreide-Sorten ausführlich vorstellen.

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Woche der Umwelt in Berlin

Geschrieben am von Hans-Georg
Woche der Umwelt in Berlin

Hans-Georg Gack, Geschäftsführer Viva Naturkost (naturkost.com) und Joseph Wilhelm, Geschäftsführer Rapunzel Naturkost

Auf Einladung von Rapunzel Naturkost nahm ich vom 05. bis 06. Juni an der Woche der Umwelt in Berlin teil. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck fanden im Park des Schlosses Bellevue interessante Podiumsdiskussionen statt.

Viele weitere interessante Teilnehmer wie z.B. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, Fernsehköchin Sarah Wiener, Bioland-Präsident Jan Plagge und DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer waren anwesend. Themen waren beispielsweise „Ohne Volldampf in die Zukunft: Neue Antriebe, neue Nutzung“ und „Umwelt geht durch den Magen: Verträglich essen und trinken“.

Trivium: Das Essen, das allein in Europa weggeworfen wird, würde zweifach ausreichen, um alle Hungernden der Erde angemessen zu versorgen.

Einige Impressionen:

Sarah Wiener und Rapunzel-GF Joseph Wilhelm

 

Ilse Aigner

Ilse Aigner, Bundeslandwirtschaftsministerin

 

Panel

 

Gäste

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