Aus dem Reisebericht der Rapunzel-Einkäuferinnen
Die Einkäuferinnen von Rapunzel waren im Oktober vor Ort bei einem Erzeuger-Partner auf den Komoren. Die »Mondinseln« sind ein Inselstaat im Indischen Ozean am nördlichen Ausgang der Straße von Mosambik. Hier haben sich Bauern aus sechs, über die ganze Insel verteilten Dörfern genossenschaftlich zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Mit ihren kleinen eigenen Parzellen bestreiten die Bauern ihren Lebensunterhalt.
Auf diesen Anbauflächen gedeihen die Vanilleschoten, die viele Rapunzel-Produkten verfeinern. Das balsamisch-warme Aroma des edlen Gewürzes veredelt z.B. Aufstriche wie das legendäre Samba und die 30-Jahre-Geburtstagsschokolade, die Krachnuss.
Die Einkaufsleiterin H. Mang und ihre Mitarbeiterin S. Höland berichtete vom arbeitsintensiven Anbau, von der sorgfältigen Verarbeitung und der besonderen Qualität der echten Bourbon-Vanille von den Erzeugern auf den Komoren.
Tipp für die Weihnachtsbäckerei
Die duftende Bourbon Vanille ist auch in vielen Weihnachtsrezepte der Rapunzel-Rezeptsammlung enthalten!
Aufwändiger Anbau und Ernte

Das edle Aroma der echte Bourbon Vanille kommt nicht von ungefähr, dazu sind viele kleine Schritte notwendig. In jeder Schote steckt viel Arbeit.
Von-Hand-Bestäubung
Im Oktober blüht die Vanillepflanze. Das ist eine besonders arbeitsintensive Zeit. Denn um später Vanilleschoten ernten zu können, muss jede einzelne Blüte von Hand befruchtet werden. Auf natürliche Weise wird die Pflanze von bestimmten Bienen- und Kolibriarten bestäubt, die allerdings nur in der ursprünglichen Heimat der Vanille, in Mexiko vorkommen.
Deshalb muss die Vanillepflanze in den heutigen Hauptanbaugebieten außerhalb Mexikos in Handarbeit bestäubt werden. Während der dreimonatigen Blütezeit gehen die Bauern dazu zweimal täglich auf ihre Pflanzungen, denn jede Blüte blüht nur einen einzigen Tag.

Neupflanzung
Gleichzeitig sind Oktober und November auch die Monate, in denen Neupflanzungen am besten angehen. Die Bauern stecken dafür abgeschnittene Stücke der langen Lianen der Vanillepflanze als neue Stecklinge in die Erde.
Vanilleschoten-Ernte
Die Erntezeit im Juni ist für die Pflanzer natürlich ebenso eine arbeitsintensive Periode. Denn auch die Ernte ist eine aufwändige Sache.
Die Schoten werden nicht alle auf einmal reif, jede Schote soll aber möglichst gerade dann geerntet werden, wenn sie ihren optimalen Reifegrad erreicht hat. Deshalb müssen die Bauer in der Erntezeit täglich in ihre Parzellen, um die gerade reifen Schoten auszuwählen und zu ernten.
Eine anspruchsvolle Orchidee
Vanille ist eine Orchideenart und dem entsprechend anspruchsvoll. Sie benötigt Laubbäume als Stützpflanzen, an denen sie hochranken kann. Vom Steckling bis zur ersten Ernte vergehen ganze drei Jahre. Das ist einer der Gründe, warum Vanille so extremen Preisschwankungen unterliegt. Wenn die Preise wegen hohem Angebot niedrig geworden sind, pflegen viele Anbauer ihre Vanillepflanzungen nicht mehr intensiv. Wenn die Preise dann wieder angestiegen sind, dauert es mindestens drei Jahre, bis erneut ausreichend Ernte vorhanden ist, um die hohe Nachfrage bedienen zu können.
Von der grünen Schote zur duftenden Vanille
Die Bauern markieren ihre geernteten Schoten mit einer Art Brandzeichen, damit zurückverfolgt werden kann, woher jede einzelen Schote stammt. Dann kaufen Sammler die Ernte und liefern sie beispielsweise an die Lieferantin Sitti Djaouharia Chihabiddine, mit der Rapunzel bereits seit vielen Jahren zusammen arbeitet. Dort wird die Vanille dann weiterverarbeitet und abgepackt.
Die geernteten Vanilleschoten werden zunächst für wenige Sekunden in heißes Wasser getaucht und anschließend getrocknet und fermentiert. Bei diesem Prozess über mehrere Monate muss täglich kontrolliert werden, ob der Feuchtigkeitsgehalt passt und sich kein Schimmel bildet.
Zum Schluss bleiben von einem Kilogramm frischer Vanilleschoten letztendlich zweihundert Gramm getrocknete Vanille übrig. Aber der Aufwand lohnt sich, denn das edle Gewürz ist zu Recht sehr begehrt. Außer Vanillin enthält die Vanilleschote noch weitere hundertfünfzig Aromen und ist nach Safran das teuerste Gewürz der Welt.
Das Gold der Komoren
Die Vanilleschote hat vielen Bewohnern der fruchtbaren Vulkaninsel ein Einkommen gesichert. Nicht zuletzt der langjährigen Rapunzel-Lieferantin Sitti Djaouharia Chihabiddine.
Durch die Vanille konnte sie sich als Frau eine erfolgreiche Firma aufgebauen und wird von allen – auch von den Bauern vor Ort – respektiert. Und das ist keine Selbstverständlichkeit in einem muslimisch geprägten Land. Sitti Chihabiddine gewährt in ihrer Firma auch Sozialleistungen für ihre Mitarbeiter, die die gesetzlichen Forderungen übersteigen. So bietet sie ihren Mitarbeiterinnen z.B. bezahlten Mutterschutz.
Das hat die Rapunzel-Einkäuferinnen bei ihrem Besuch sehr beeindruckt. Sie konnten sich aber auch von dem außergewöhnlichen Engagement für Qualität überzeugen. Um die vielen arbeitsaufwändigen Schritte zu optimieren, die notwendig sind, um eine qualitativ hochwertige Vanille herzustellen, hat Sitti Chihabiddine vor einigen Jahren auf eine eigene, auf ihrer langjährigen Erfahrung abgestimmte Fermentation umgestellt. Dadurch kann sie den Entwicklungsprozess der Vanille noch optimaler steuern.
Vanille – in der Weihnachtsbäckerei unverzichtbar
Hier bieten wir eine Übersicht über die Vanille-Produkte von Rapunzel, die vor allem in der Weihnachtsbäckerei unverzichtbar sind.
Rapunzel Bourbon-Vanille-Pulver
Rapunzel Bourbon-Vanille-Schoten
Rapunzel Bourbon Vanille gemahlen
Rapunzel Bourbon-Vanille-Zucker mit Rapadura-Vollrohrzucker
Rapunzel Bourbon Vanille-Zucker mit hellem Cristallino-Rohrzucker
Unsere Rezeptsammlung für Weihnachtsplätzchen und vieles mehr
An Weihnachten dürfen selbst gebackene Plätzchen natürlich nicht fehlen. Und die Weihnachtsbäckerei mit ihrem Duft nach winterlichem Gewürzen lässt in der Adventszeit erst die richtige Stimmung aufkommen. Klassisches Weihnachtsgebäck ist auch das perfekte Geschenk in der Vorweihnachtszeit – darüber freut sich jeder.
Im Laufe der Jahre – seit 2012 besteht unser naturkost.com-Blog – haben sich hier viele Rezepte unserer Hersteller angesammelt. Darunter auch eine ganz schöne Anzahl für die Weihnachtsbäckerei. Da die Hersteller in ihren Rezeptsammlungen unterschiedliche Schwerpunkte legen, sind die Plätzchenrezepte sehr unterschiedlich. Das sorgt für Vielfalt bei der Weihnachtsnascherei.
Weihnachtliche Rezepte auf einen Blick
Hier nun eine Zusammenstellung aller Rezepte für Plätzchen und andere klassische Weihnachtsbäckereien, die wir in den über fünf Jahren veröffentlicht haben.

MorgenLand – Weihnachtscookies
Provamel – So gelingen vegane Weihnachtsplätzchen
- Vegane Weihnachtsbaumkerzen
- Vegane Kokosmakronen
- Vegane Schokokekse
- Vegane Spekulatius
Bauckhof – Rezepte für glutenfreie Weihnachtsplätzchen
- Glutenfreie Nussplätzchen
- Glutenfrei Schoko-Kekse
- Glutenfreier Heidesand
Bauckhof – Gluten-, hefe- und weizenfreier Quarkstollen
Spielberger – Bremer Brote und Kinderstollen
Spielberger – Buttergebackenes
Lebensbaum – Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke aus der Küche
- Zart schmelzende Zimt-Pralinen
- Punschgelee
- Ingwer-Karamellen
Allos – Amaranth-Naschereien selbst gemacht
- Amaranth-Pralinen
- Amaranth-Waffeln
Spielberger – Flockenkekse
- Flockenkekse mit Quinoa und Kamut
- Flockenkekse mit Schokolade
Bauckhof – Backmischung glutenfreie Hafer-Plätzchen
Rapunzel – Feigenschnecken – Weihnachtsgebäck aus Natural Bergfeigen
Naturata – Klassische Weihnachtsplätzchen-Rezepte
- Schoko-Crossies
- Ahornsirup-Walnussplätzchen
- Vanille-Kipferl
- Kokos-Marzipan-Makronen
- Nougat-Ecken
- Schoko-Marzipan-Taler
Spielberger – Weihnachtsplätzchen zum Ausstechen
- Dinkel-Vollkornplätzchen
- Mandelsterne
- Knusper-Taler
Biovegan – Weihnachtsplätzchen – bunt und gesund verzieren
Biovegan – Bunte, aber gesunde Zuckerplätzchen
Amanprana – Power-Kokosplätzchen
- Mandelplätzchen
- Beruhigende Haferflockenplätzchen
- Energiespendende Sesamkekse
Biovegan – Käthes Weihnachtsgebäck
- Aachener Printen
- Nuss-Buchweizenflocken-Stängel
- Plätzchen zum Ausstechen
Umfangreiche Rezeptsammlungen von namhaften Herstellern der Bio-Branche
Die Rezepte im naturkost.com-Blog stammen – wie schon erwähnt – größtenteils aus den Rezeptsammlungen unserer Hersteller. Da wir immer nur einzeln ausgewählte davon im Blog veröffentlichen können, die Sammlungen aber viel mehr Interessantes zu bieten haben, weisen wir immer wieder gerne darauf hin: Es lohnt sich, auch auf den Hersteller-Websites selbst nachzuschauen. Sie werden staunen, was sich da alles entdecken lässt.
Aus der MorgenLand-Rezeptsammlung
Winterlichen Gewürze, Cranberries und Cashewkernen machen die Cookies zu einem Weihnachts-Klassiker in MorgenLand-Qualität.
Sie brauchen
100 g Kokosöl • 90 g Rohrzucker • 90 g Kokosblütenzucker • 1 Vanilleschote • 1 Ei • 1 TL Honig • 200 g Mehl • 50 g Cranberries • 150 g Cashewkerne Großbruch • 1 TL Lebkuchengewürz
So geht’s
Cashewbruch kleinhacken. Öl und Zucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Vanillemark auskratzen und zusammen mit dem Ei unterrühren. Mehl vorsichtig unterheben. Cashew, Cranberries und Gewürz beifügen und vermischen.
Backofen auf 180° C vorheizen. Aus dem Teig mit Kaffeelöffeln kleine Kugeln abstechen, auf ein Backblech mit Backpapier setzten und etwas andrücken.
Auf der mittleren Schiene ca. zehn Minuten backen. Die Ränder der Cookies sollten goldbraun, ihre Mitte aber noch etwas weich ist.
Varianten: Die Cookies können mit Kokosraspel, Schokoladenstückchen oder anderen Nüsse variiert werden.
Der neue Tee-Adventskalender von Lebensbaum
Der Baum auf dem Tee-Adventskalender 2017 ist ein ganz besonderer. Gemalt wurde er von Dagmar-Petra Welek zusammen mit ihren Mitbewohnern. Mit dem wunderschönen Bild aus Pflanzenfarbe beteiligte sich die Kunsttherapeutin an dem Design-Wettbewerb für den neuen Adventskalender von Lebensbaum.
Dagmar-Petra Welek ist bereits die zweite von drei Gewinnerinnen, deren Baum-Motive unseren Adventskalender schmücken. Lebensbaum bekam so viele schönen Einsendungen, dass ein Preis einfach nicht ausreicht. So können Sie sich auch im nächsten Jahr auf ein winterliches Kunstwerk zum Teegenuss freuen.
Die Eiche, die Modell stand, gibt es heute leider nicht mehr. Umso mehr freuen wir uns, sie noch einen Winter lang bewundern zu können.
Am besten genießen Sie das schöne Bild bei einer guten Tasse Tee, denn genau so ist es auch entstanden.
Wo ist die Kokosnuss? Wo ist die Kokosnuss?
Sind Sie auf der Suche nach dem vollen Geschmack nach Kokosnuss. Dann werden Sie bei den Kokossäften von Voelkel auf jeden Fall fündig. Denn die Naturkostsafterei stellt aus frischen Bio-Kokosnussraspeln selbst einen ausgesprochen aromatischen Kokosauszug her. Der ist von Natur aus lecker und läßt sich gut mit dem hauseigenen Direktsaft vermischen.
An diesen Gaumenfreuden mit ihrem exotischen Aroma werden die Kokosliebhaber nicht vorbeikommen. Die Säfte eignen sich auch sehr gut zum Mixen von Cocktails.
Die wichtigste Gemeinsamkeit aller Voelkel-Säfte macht auch die Kokossäfte zu etwas Besonderem: Es werden nur Zutaten aus ökologischem Anbau verwendet. Und das schmeckt man eben!
Birkenwasser – natürlich, erfrischend und kalorienarm
Birkenwasser erfreut sich zunehmender Beliebtheit – nicht nur bei gesundheitsbewussten oder sportlich sehr aktiven Menschen.
Das Birkenwasser pur oder mit einem Schuss Direktsaft aus Trauben und Himbeeren aus dem Hause Voelkel kennen sie vielleicht schon.
Nun gibt es das wurzelgefilterte Wasser aus dem Birkenstamm in einer weiteren Geschmacksrichtung und in einer größeren Flasche. Natürlich wie immer in bewährter Voelkel-Qualität!